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Beetformen

Beete sind die Grundlage für jeden Permakultur-Garten

Je nach geografischem und klimatischem Standort und Bodenbeschaffenheit ist eine andere Beetform ideal. Werde dir zuerst klar darüber, was du anpflanzen möchtest. Dann kannst du die passende Form und den idealen Standort wählen.

Zu jeder der folgenden Beetformen haben wir dir eine Funktionsanalyse erstellt. An der erkennst du, welche Ressourcen du benötigst (Input) und welche Ressourcen du für das gesamte Ökosystem (Output) erzeugst.

Wenn du die Funktionsanalysen beachtest, schliesst du den Materialkreislauf, erzeugst keinen Abfall und schaffst ein System, das sich «PERMA-nent» selbst reguliert.

Gemüsebeet

Beim Gestalten deines Gemüsebeets hast du viel Freiraum

Ideal ist ein sonniger und geschützter Standort nahe dem Haus, der über eine praktische Wasserversorgung verfügt. So hast du dein Gemüse beim Kochen in Gehdistanz und kannst dein Gemüsebeet im Sommer unkompliziert mit genügend Wasser versorgen. Je nachdem, was du pflanzen möchtest, musst du den Boden deines Gemüsebeets noch etwas vorbereiten. Denn Gemüse liebt humusreichen Boden.

Alpine Permakultur Schweibenalp / Brienz / @down-to-earth.ch

Kräuterbeet

Am besten legst du dein Kräuterbeet an einem sonnigen Platz vor deinem Küchenfenster an, denn so kannst du zu jeder Mahlzeit frische Kräuter ernten, und das Kochen macht besonders Spass. Auch bei Kräuterbeeten sind deiner Kreativität in Form und Grösse keine Grenzen gesetzt.

Wärmeliebende Kräuter fühlen sich wohl, wenn du ihr Beet mit Steinen kombinierst, die Wärme speichern und kontinuierlich abgeben. Beachte, dass viele Kräuter nährstoffarme Böden bevorzugen und sie sich darum z. B. für Hügelbeete nicht eignen.

 

Alpine Permakultur Schweibenalp / Brienz / @down-to-earth.ch

Dein Garten in Töpfen

Hast du einen Balkon, eine Terrasse oder ein wenig Platz vor der Haustüre?

Überall dort, wo der Boden versiegelt ist, bieten sich Gefässe aller Art an, um Pflanzen mehr Lebensraum zu geben.
Hier ist Upcycling angesagt, das heisst: nutze alte Töpfe, Badewannen oder Holzkisten, die herumstehen, und mache sie zum neuen Zuhause deiner Lieblingspflanzen.
Damit Pflanzen in Töpfen gut gedeihen, brauchen die Gefässe einen Wasserabfluss und eine regelmässige Wasserversorgung. Je kleiner der Topf ist, umso grösser ist die Gefahr des Austrocknens. Kleine Gefässe und Töpfe sind ideal für die Anzucht von Pflanzen. Im Gewächshaus oder auf der Fensterbank kannst du vieles schon vorziehen, damit alles bereit ist, wenn der Frühling da ist.

Wenn du einen grossen Pflanzenkübel zur Verfügung hast, kannst du darin Tiefwurzler, Flachwurzler und Bodendecker kombinieren. Das ist ideal, denn sie teilen sich die verschiedenen Erdschichten, schützen sich gegenseitig und versorgen einander mit Nährstoffen. Pflanze zum Beispiel ein Apfelbäumchen, das du mit Stangenbohnen kombinierst, die an ihm hochklettern. Auf der untersten Ebene kannst du Bodendecker, wie Erdbeeren oder Spinat anpflanzen.

Hügelbeet

Wenn du Hügelbeete anlegst, kannst du deine Anbaufläche und damit auch deinen Ertrag um bis zu einem Drittel steigern.

 

Gleichzeitig versorgst du den Boden und die Pflanzen mit viel Nährstoffen. Hügelbeete ahmen den Waldboden nach. Da im Inneren des Hügels Äste, Laub und Gehölz durch natürliche Verrottungsprozesse zersetzt werden, ist der Boden sehr nährstoffreich. Zudem kann in Hügelbeeten mehr Wasser gespeichert werden. Diese Aspekte müssen bei der Bepflanzung unbedingt berücksichtigt werden. Nach einigen Jahren musst du deine Hügelbeete wieder neu aufschichten.

So baust du Hügelbeete

Bevor du mit dem Bau beginnst, musst du den richtigen Standort wählen. Ein Hügelbeet braucht einen sonnigen Standort, an dem die Pflanzen den ganzen Tag genügend Sonnenlicht bekommen.
Je nach Ausrichtung und der Bepflanzung deines Hügelbeets erzeugst du verschiedene Mikroklimas (sonnig, halbschattig oder gar schattig). Die beste Lichtausnutzung ergibt sich, wenn du dein Hügelbeet in Nord-Süd-Richtung anlegst. Wenn du schöne runde Formen baust und diese gegen Süden ausrichtest, fängst du mehr Wärme ein, sparst Wasser und erhöhst auf minimalem Raum deine Ernte.

  1. Sammle Material
  2. Hebe einen Graben aus und lege die gewünschte Grösse und Form fest. Danach entferne die Grasnarbe und lege sie zur Seite. Hebe dann die Erde aus, so dass genügend Raum für die Befüllung entsteht.
  3. Schichte nun die einzelnen Lagen aufeinander.
  4. Bepflanze den Hügel mit den gewünschten Kulturen. Fertig!

Hochbeet

Hochbeete erleichtern dir die Arbeit und schonen deinen Rücken.

 

Durch die Höhe sind die Pflanzen zudem besser vor den Schnecken geschützt. Ausserdem ermöglicht es die geschichtete Befüllung des Hochbeets, dass du während ein paar Jahren intensiv anbauen kannst. Auch im städtischen Raum, auf Strassen, Plätzen und Terrassen, wo der Boden versiegelt ist, sind Hochbeete eine tolle Alternative für deinen Gemüsegarten!

So baust du ein Hochbeet

Aus alten Brettern kannst du ganz einfach ein Hochbeet bauen: Damit dein Hochbeet stabil ist, brauchst du in jeder Ecke einen Pfahl. Nun kannst du mit Brettern einen Rahmen für dein Hochbeet bauen. Achte darauf, dass die Höhe für dich optimal ist, damit du dein Hochbeet bequem bepflanzen und pflegen kannst.

Kräuterspirale

Mit einer Kräuterspirale schaffst du nicht nur eine Attraktion fürs Auge, du gibst auch Küchen- und Heilkräutern aus verschiedenen Klimazonen einen idealen Lebensraum.

Die Kräuterspirale, oder auch Kräuterschnecke genannt, ist ein dreidimensionales Beet.

Durch den spiralförmigen Aufbau schaffst du es, auf kleinstem Raum Pflanzen mit unterschiedlichen Bedürfnissen anzubauen. Ideal ist es, wenn du deine Kräuterspirale mit einem Teich (im Süden) kombinierst. Da das Teichwasser als Wärmespeicher dient und zudem die Sonnenstrahlen vom Wasser reflektiert werden, was wiederum die Erwärmung der Steine verstärkt, überstehen auch wärmeliebende Pflanzen den Winter.

Projekt «Berta» / Bad Aussee / @down-to-earth.ch

So baue ich eine Kräuterspirale

Eine Kräuterspirale ist im Prinzip eine spiralförmig angelegte Trockenmauer. Als Baumaterial für das kegelförmige Kräuterbeet dienen grosse Steine. Jede Kräuterspirale ist in vier verschiedene Bereiche (von sehr trocken bis sumpfig-feucht) gegliedert: Pflanzen, die es trocken lieben, wachsen weiter oben, Pflanzen mit höherem Wasserbedarf hingegen am Fuss der Kräuterspirale. Die Kräuterspirale wird von Norden nach Süden ausgerichtet.

Wenn du die Grösse und den Standort deiner Kräuterspirale bestimmt hast, kannst du loslegen. Ideal ist eine Kräuterspirale mit einem Durchmesser von drei Metern und einer Höhe von mindestens 80 Zentimetern. Stecke zuerst die Umrisse ab und hebe die Grundfläche spatentief aus. Fülle das Fundament danach mit grobem Kies und Schotter.

Lege die Trockensteinmauer spiralförmig an und beachte, dass sie sich leicht nach innen neigt. Verwende keinen Mörtel, denn zwischen den Steinen können sich Pflanzen ausbreiten, und Kleintiere und Insekten finden Verstecke.
Befülle dann deine Kräuterspirale gemäss den verschiedenen Zonen. In der obersten Zone benötigt die Erde einen höheren Sandanteil, je weiter nach unten du gehst, umso mehr Humus und Komposterde musst du hinzufügen. Wenn die Spirale aufgefüllt ist, ist alles bereit, sie zu bepflanzen.

Schichtmulch-Beet

Ein einfaches Mittel, den Boden fruchtbar zu machen, ist das Schichtmulch-Beet.

Diese Beetform ermöglicht es dir, mit wenig Aufwand grosse Flächen nutzbar zu machen.

Es ist die einfachste Art, wie du auf Wiesen- oder Rasenflächen Gemüse anbauen kannst.
Der ausgelegte Karton lässt den Rasen darunter absterben und verhindert die Keimung von Samen. Nach einem Jahr hat sich der Karton aufgelöst und der Rasen abgebaut. Dem Boden wurde organisches Material zugefügt, und du kannst das Beet bepflanzen.

Schichtmulchbeete / Rohrmoos / ©sereina-staehli.ch

So baust du ein Schichtmulch-Beet

Lege mehrere Schichten Karton (ohne Plastiküberzug und Klebeband) auf den Boden. Schichte nun organisches Material, Häcksel, Mist und Kompost auf den Karton, und überdecke alles mit humusreicher Erde. Am Schluss mulchst du alles mit einer dicken Strohschicht.

Frühbeet

Ein Frühbeet ist wie ein kleines Gewächshaus

Du kannst darin Jungpflanzen ziehen, die vor Kälte und Frost geschützt gedeihen können. Frühbeete kannst du in verschiedenen Formen konstruieren, von Plastiktunnels bis zu kleinen abgeschrägten Hochbeeten, die mit Fensterglas abgedeckt werden. Sorge für eine gute Durchlüftung. Ideal ist es, wenn du tagsüber die Fenster öffnen und sie nachts wieder schliessen kannst. Wähle den Standort deiner Frühbeete so, dass sie dem Einfallswinkel der Sonnenstrahlen angepasst sind.

Permakultur Auenhof / Feldbach / @down-to-earth.ch

So baust du ein Frühbeet

Frühbeete kannst du als Bausatz kaufen oder du baust es dir aus alten Brettern und Fenstern selbst.

Achte darauf, dass die Rückwand deines Frühbeets so hoch ist, dass das Fenster schräg aufliegt. So wird durch die Sonne mehr Wärme erzeugt, und es entsteht das optimale Klima für die Aufzucht von Jungpflanzen. Wenn du das Frühbeet fertig konstruiert hast, wird es mit Komposterde befüllt und ist zum Bepflanzen bereit.