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Standort und Zeigerpflanzen

Pflanzen haben bezüglich Klima, Licht, Temperatur und Bodenbeschaffenheit bestimmte Standortansprüche. Einige Pflanzen können innerhalb eines breiten Spektrums verschiedener Verhältnisse wachsen, bei anderen beschränkt sich das Wachstum auf sehr spezifische Verhältnisse.

Pflanzen können nie ohne ihre Umwelt betrachtet werden. Sie stehen zueinander in ständiger Konkurrenz um Licht, Raum, Wasser und Nährstoffe und sind durch zahlreiche Wechselwirkungen, wie zum Beispiel Schädlingsfrass, von ihrer Umwelt beeinflusst. Wo die Pflanze wächst und wo sie am idealsten wachsen würde, muss daher nicht zwingend übereinstimmen. Je nach ökologischen Ansprüchen der Pflanze, ihrer Toleranz gegenüber Umweltfaktoren und ihrer Konkurrenzstärke bilden sich spezifische Artenzusammensetzungen heraus.

In den vom Menschen beeinflussten Flächen wie Gärten oder Äcker bestimmen und beeinflussen wir durch das Anpflanzen und die Pflege von Kulturpflanzen die Artzusammensetzung. Viele Kulturpflanzen verwildern nicht von selber und kommen daher bei uns «in freier Wildbahn» nicht vor. Dies weist meist darauf hin, dass diese Arten an natürlichen Standorten bei uns nicht überleben können.

Dadurch sind wir gefordert, in unseren Gärten die Bedingungen für diese Pflanzen zu verbessern, indem wir sie beispielweise vor Wind und Kälte schützen und die Konkurrenz durch andere Pflanzen reduzieren.

Zeigerpflanzen

Pflanzen, die von einem abiotischen Umweltfaktor stark abhängig sind, kommen nur dort vor, wo dieser gegeben ist. Die Heidelbeere oder die Kleine Sauerampfer gedeihen beispielsweise nur auf saurem Boden. Diese Pflanzenarten kann man als Zeigerarten (Indikatorpflanzen) für diesen abiotischen Umweltfaktor nutzen. Bei der Beurteilung eines Standortes hilft es, wenn man beobachtet, welche Wildpflanzen dort wachsen. Sie liefern wertvolle Hinweise auf die relevanten Klima- und Bodenfaktoren. Zudem liefern Wildpflanzen Hinweise auf die Bodenverhältnisse: Breitwegerich, Kriechender Hahnenfuss und Gänsefingerkraut deuten beispielsweise auf verdichteten Boden, Ackerminze, Huflattich und Acker-Schachtelhalm auf Staunässe hin.

Diese Auswahl an Zeigerpflanzen weisen auf entsprechende Umweltfaktoren am Standort hin:

Visio Permacultura Schweizer Förderstiftung / ©visio-permacultura.ch

Lichtzeiger

  • Echte Kamille
  • Echter Steinklee
  • Gelbes Sonnenrösschen
  • Gemeine Kratzdistel
  • Gemeines Hirtentäschel
  • Gemeines Leinkraut
  • Gemüse Portulak
  • Gewöhnliche Nickende Distel
  • Kleine Malve
  • Königskerzen
  • Niederliegender Amarant
  • Weisser Gänsefuss
  • Weisser Steinklee
  • Wermut
  • Wiesensalbei
  • Wilde Möhre

Visio Permacultura Schweizer Förderstiftung / ©visio-permacultura.ch

Schattenzeiger

  • Bärlauch
  • Breitblättrige und Nesselblättrige Glockenblume
  • Buschwindröschen
  • Christophskraut
  • Echter Waldmeister
  • Gemeiner Aronstab
  • Giersch
  • Goldnessel
  • Grosses Hexenkraut
  • Knoblauchhederich
  • Scharbockskraut
  • Waldsauerklee
  • Waldveilchen

Visio Permacultura Schweizer Förderstiftung / ©visio-permacultura.ch

Trockenheitszeiger

  • Blutroter Storchschnabel
  • Echtes Labkraut
  • Feldthymian
  • Felsen-, Scharfer Mauerpfeffer, Wilder Mauerpfeffer, Weisser Mauerpfeffer
  • Kleinblütiges Knopfkraut
  • Kleine Bibernelle
  • Kleiner Wiesenknopf
  • Kugeldistel
  • Rote Spornblume
  • Wundklee
  • Zypressenblättrige Wolfsmilch

Visio Permacultura Schweizer Förderstiftung / ©visio-permacultura.ch

Feuchtezeiger

  • Ackerminze
  • Erdbeerklee
  • Gänsefingerkraut
  • Grosses Flohkraut
  • Kohl-Kratzdistel
  • Mädesüss
  • Sumpf-Ehrenpreis
  • Sumpf-Weidenröschen
  • Sumpfdotterblume
  • Trollblume
  • Zottiges Weidenröschen

Visio Permacultura Schweizer Förderstiftung / ©visio-permacultura.ch

Stickstoffanzeiger

  • Acker-Kratzdistel
  • Echte Kamille
  • Gänsefingerkraut
  • Gemeine Kratzdistel
  • Gemeines Hirtentäschel
  • Gemeines Leinkraut
  • Gewöhnlicher Löwenzahn
  • Giersch
  • Grosse Brennnessel
  • Kleine Malve
  • Kletten Labkraut
  • Knoblauchhederich
  • Melde
  • Scharbockskraut
  • Scharfer Hahnenfuss
  • Schöllkraut
  • Schwarzer Holunder
  • Schwarzes Bilsenkraut
  • Strahlenlose Kamille
  • Vogelmiere
  • Weisse Taubnessel
  • Wiesenbärenklau
  • Wiesenkerbel

Visio Permacultura Schweizer Förderstiftung / ©visio-permacultura.ch

Stickstoffarmut-Zeiger

  • Arnika
  • Blutroter Storchschnabel
  • Doldiges Habichtskraut
  • Felsen-, Scharfer Mauerpfeffer, Wilder Mauerpfeffer, Weisser Mauerpfeffer
  • Gewöhnliche Kleine Bibernelle
  • Kleiner Wiesenknopf
  • Nickendes Leimkraut
  • Niedriges und Gewöhnliches Labkraut
  • Purpurklee
  • Rundblättrige Glockenblume
  • Saat-Esparsette
  • Schlüsselblume
  • Schopfiger Hufeisenklee
  • Sichelblättriges Hasenohr
  • Wiesensalbei
  • Wilde Möhre
  • Zypressenblättrige Wolfsmilch